Menschenrechts-
verteidiger
schützen

Der Einsatz für die Menschenrechte wird zunehmend gefährlicher. Engagierte Menschen werden eingeschüchtert, verfolgt, eingesperrt, misshandelt – und sogar getötet. Im Jahr 2018 wurden 321 MenschenrechtsverteidigerInnen umgebracht. Der chinesische Menschenrechtsanwalt Wang Quanzhang musste für sein jahrelanges Engagement mit der Freiheit bezahlen: Seit über vier Jahren befindet er sich unschuldig in Haft.

«Lange wusste ich nicht einmal, ob mein Mann noch lebt. Das Gerichtsurteil habe ich nie gesehen. Ohne all die Menschen, die uns unterstützen, wäre ich heute nicht in der Lage, all dies für meinen Mann zu tun.»

Li Wenzu

Ehefrau des inhaftierten Menschenrechtsanwaltes Wang Quanzhang

Wang Quanzhang ist ein Menschenrechtsanwalt aus China. Er hat sich jahrelang für die Rechte anderer eingesetzt und dabei seine eigene Sicherheit riskiert.
Am 28. Januar 2019 wurde Wang Quanzhang wegen «Staatsgefährdung» zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Seine Familie wusste während fast vier Jahren nicht, wo er festgehalten wurde. Nun steht fest, dass er im Stadtgefängnis von Linyi in der Provinz Shandong einsitzt.

Am 28. Juni 2019 konnte Wang Quanzhang zum ersten Mal seit seiner Verhaftung seine Frau Li Wenzu und seinen sechsjährigen Sohn Wang Guangwei sehen. Ein zweiter Besuch fand am 30. August statt. Li Wenzu berichtet, dass ihr Ehemann viel Gewicht verloren habe und stark gealtert sei. Sie meinte, es sei, als ob sie eine andere Person getroffen habe. Wang Quanzhang den sie als zurückhaltend und sanft kannte, war während des Besuches im Gefängnis ängstlich und aufgewühlt. Ausserdem bestehen Hinweise darauf, dass ihm gegen seinen Willen Medikamente verabreicht wurden, was ihn in seiner Denkfähigkeit beeinträchtigt haben könnte.

Li Wenzu setzt sich seit 2015 unermüdlich für die Freilassung ihres Partners ein. Dafür wird sie von der chinesischen Regierung verfolgt und schikaniert. Sie ist sich sicher, dass Schlimmeres nur vermieden werden konnte, weil die Welt wachsam ist und zuschaut.

Wang Quanzhang ist ein Gewissensgefangener. Solange er im Gefängnis ist, besteht das Risiko, dass er gefoltert oder misshandelt wird. Amnesty International fordert von der chinesischen Regierung, dass er umgehend und bedingungslos freigelassen wird.

An den Präsidenten Xi Jinping

Wang Quanzhang ist ein Menschenrechtsanwalt aus China, der sich jahrelang für die Rechte anderer eingesetzt und dabei seine eigene Sicherheit riskiert hat. Am 28. Januar 2019 wurde Wang Quanzhang wegen «Staatsgefährdung» zu viereinhalb Jahren Gefängnis verurteilt, weil er sich friedlich für die Menschenrechte eingesetzt hatte.

Seine Familie wusste während fast vier Jahren nicht, wo er festgehalten wurde. Nun steht fest, dass er im Stadtgefängnis von Linyi in der Provinz Shandong einsitzt. Nachdem er während so langer Zeit ohne Kontakt mit der Aussenwelt gefangen war, konnte Wang Quanzhang am 28. Juni 2019 seine Partnerin Li Wenzu und seinen Sohn Wang Guangwei für eine halbe Stunde sehen. Li Wenzu berichtete nach dem Besuch, dass ihr Mann stark abgenommen habe und gealtert sei.

Im Gefängnis besteht nach wie vor das Risiko, dass er gefoltert oder misshandelt wird.

Seine Familie ist Verfolgung und Schikanen ausgesetzt, seit Wang Quanzhang verhaftet wurde.

Deswegen bitte ich Sie,

  • Wang Quanzhang umgehend und bedingungslos freizulassen;
  • sicherzustellen, dass er vor Folter und Misshandlungen geschützt ist;
  • sicherzustellen, dass er uneingeschränkt Zugang zu seiner Familie, rechtlichem Beistand seiner Wahl und medizinischer Versorgung hat.

 

Die Unterschriftenliste wird ungefähr monatlich mit Name, Vorname, Ort und Land ausgedruckt und an den chinesischen Präsidenten geschickt.

Ihre E-Mail-Adresse wird lediglich zum Abgleich von Doppeleinträgen verwendet und wir schicken Ihnen auf diese Adresse Informationen zum weiteren Verlauf dieser Aktion, wenn Sie dies wünschen. Ihre E-Mail-Adresse geht weder an den / die Adressaten, noch an Dritte.

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An den chinesischen Präsidenten

Freiheit für Wang Quanzhang

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